Im Raum bin ich ein Körper
fühle mich ganz Ganz
aber fühle mich
altbekannt fremd,
ganz von Raum bin ich umgeben.
Füllt mich der Raum aus,
oder fülle ich den Raum ?
Die Lehre der Leere im Raum
erfüllt mich macht mich ganz trunken
vom Raum der in mir
plötzlich wahrzunehmen ist, weil angefüllt.
Manchmal werde ich mir des Raum‘s
in mir bewusst aufgrund von Fülle,
manchmal aufgrund von Leere hänge
im Raum schwebend in Leichtigkeit
oder an Tatsachen Böden geheftet
im Raum gänzlich in Schwere.
Trag ich Schwermut Außen doch
Binnenangst Innen drinnen ganz
blank liegt Fühl des Federkleid’s
&Nervenkostüm trag den Raum
mal heimisch wie mein ureigen
Gewand gewandt, mal fühl ich
mich fremd, separiert
im zweifelnden Verstand.
In beiden Räumen letztlich
das Träumen vom Verschmelzen
mit dem Raum welcher mich umgibt
wie ein Licht das meinen Fokus
fixiert im düster dunklen Raum
der mein Hiersein ziert.
Dualismus der Räumlichkeiten
füllt Sich ein halbvolles Glas
angefüllt bis zur Glaskante
mit Wasser und Luft.
Räumlichkeiten gegensätzlich
ergeben letztlich
gänzlich Ganzheitlich Ganzheit.
Der Raum beherbergt mein Urvertrauen.
Meine Urängste gleichsam gleichzeitig.
Der Raum ist Ich,
Ich bin der Raum.
Der Raum mitsamt meines Körper‘s
beginnt Sich zu überschneiden,
die Grenzen zwischen meiner Haut
und dem Raum ward
wahrlich vage bewahrt.
In manchen Räumlichkeiten
bin ich ganz Ich.
In anderen Räumen bin ich
ein sozialisiertes Objekt hauptsächlich
ein soziales Rollenverständnis.
Räume das Chaos in mir auf,
finde es in Ordnung.
Im Raum zu sein wie ich jetzt bin.
Der Raum ist endlich unendlich
selbst wenn dieser mit Vier Wänden
um mich herum platziert, begrenzt ist.
Der Raum ist mich umgebend,
ich schwimme wie ein Fisch
in der Luft, atme belebt im Raum.
Ich brauche meinen Raum:
Wie ein Fisch ein Fahrrad.
Der Raum ist Ich, der Raum bin ich.
Es ist lebenswichtig
dass der Raum am Kipppunkt
nicht kippt, die Matrix im Raum
kurz glitcht im Raum tut Sich
Abgrundtief Abgrund auf
gähnt mir Lebensmüde
ins Angesicht macht Riesengroß
Gähnmaul auf, der Ernst des Lebens
meint es vollkommen ernst
mit der Lebensfreude.
Ich merke, der Raum ist Ich.
Ich bin der Raum.
Gedanken zierend am Firmament,
ziehen gemächlich wie Wolken vorbei.
Der Raum ist der Ort wo ich mir Selbst gestatte,
mir Selbst zu begegnen.
Der Raum ist Ich. Ich bin der Raum.
#immerliebzueinandersein
beste Grüße,
M.
