SENFSUBJEKT 26: VOM AUFGEFANGEN FÜHLEN



Wollen eine Bindung
eingehen aber am
liebsten unverbindlich.

Wollen Rückhalt
doch nicht weniger
Freiheit im Rücken
und unter den Flügeln
die uns transparent flatternd
in das Zwinkern des Jetztseins
hinein schicken,

Rückenwind statt laue Lüftchen. 

Im Augenblicke,
des Gegenwartsmoments
drückend und hievend
werden wir in die
Lebenssituationen
einverleibt. 

In manches stolpert
Menschling dann rein,
beabsichtigt
unbeabsichtigt
und so wundert Sich
der Fügung die Menschling
in Taten lange im Voraus
bereits bereist verfugt
und verfügt hatte. 

Der lange Atem
der Konsequenz
und dessen
Kenntnis Kraft,
sie geht ewig
und röchelt selbst gen
Ende noch lautstark genug. 

Etwas in dir
hatte es schon seit damals
geahnt und das ist es.
Es, von dir zum
Objekt deines Wahns
erhoben und so von
dir getrennt
bis kurz
vorm bitteren End. 

Es, ist jetzt genau
das in dir,
was jetzt
in dir sagt,
es hätte es ja
doch bereits geahnt
und letztlich gesagt. 

Das Gute
an der ins Leben
getretenen Schreckensmacht,
es macht uns wach in
Achtung aber Acht´
der Achtsamkeit.
Es macht nun dann doch
Schreckensbefreit
von Ängsten
die Menschling befürchtete,
lange lange Zeit. 

Flatterflügel verkleben.
Das Leben,
kann isoliert werden lassen.
Ungleich
wo Menschling ist,
es fühlt Sich an
als wär Menschling
Selbst ein geteerter
früher Vogel
oder komischer Kauz,
so schauts´
von Außen dann aus. 

Wer fängt uns auf,
wenn nicht wir selbst?
Wandeln wir das lange
Fallen nicht zum Fliegen?
Wir wollen doch alle
im Falle des Falls
uns Aufgefangen fühlen.


#immerliebzueinandersein 


beste Grüße, 
M.