Langsam in langen Weilen
läuft über Umwege
leidend die Lethargie
daher im Kopfe
des tauglichen Taugenichts
so oft getaucht ins Nichts
wie ein glückloser Eisvogel
vergebens in stille Fluten taucht.
Dann und wann
ein Etwas bergen
eingefroren dumpf,
abgestumpft
gegenüber gefährlichen
Gefühlen wie Einsiedler
oben in Bergen,
aus dem Nichts,
ein Kleinod
von Sinnsubstanz
empor gehoben
und droben
dann im Ego Bewussten
wird das Unbewusste
verzerrte Gestalt
im Spiegelkabinett
der auferlegten Realität.
Langsam in langen Weilen
ist Langeweile
nur die Unfähigkeit
in kreativer Kreation
mit Sich Selbst zu sein,
allein von den Vorgängen
der Welt abgetrennt.
Du kannst dich nach
langen Weilen dann
allein fühlen
im Stande zu schöpfen
was dein Geist
Sich vorstellen kann.
Oder
du entscheidest dich
einsam zu fühlen
und all deine Energie
verpufft in der
manischen Melancholie
in der wir das ureigene
Wohlbefinden malträtieren.
Medikation Meditation
und man nimmt nichts
mehr außer
klare Luft und kaltes Wasser.
Klärt Sich klärend
die Atmosphäre,
hängt man im Mittel
Schwere oder Schwebe?
Was hätte und was wäre
die Kausalketten ketten
uns träge
gegen das Vergessen
und für die Vergangenheit
die Menschling romantisiert
und hyped.
Irgendwann steppt
der Hedonismus in uns
wieder zurück ins Game.
Am Leid mich nimmersatt
seh und der Weltschmerz
wird mein Gefühl
von Fülle
und das ungute Gefühl
im Bauch willkommen
geheißen weil es heißt
das wir noch Fühlen.
Das Ego in mir
und eh so die
Facetten die Sich
in reichlich Rollenbildern
Sich vor Sich
Selbst
in Legitimation und Existenz
erretten.
Ach ne, ne:
Askese alles Käse.
#immerliebzueinandersein
beste Grüße,
M.
