Flaniere flankiert,
vom Fürchterlichen
durch die nahgelegene
ferne Fauna.
Schritt für Schritt,
ratscht mein Schuh
auf dem Schotter.
Schreite diese Wege
tagtäglich,
wie ein Mantra
beschreitet mein Körper
diese Runde.
Gedanken gängeln
durch die Gegend,
manche von Ihnen
gelangweilt
und andere
geschäftig.
Abseits des Weges,
lauern Ideen
im verwachsenen,
dickkichten Grün
der Gedankenwildernis.
Kryptisch unförmig,
verformt Zufallsfall genormt.
Wie abgesprochen spontan
schweben sie
aus der Unbewusstheit Ferne
gemächlich auf mich zu.
Viele von Ihnen,
nehme ich in mir auf
bei meinen Spaziergängen.
Schreibe sie in mein Buch.
Grüße den Stein,
der noch immer tatenlos
am Kanalufer liegt.
Grüße die Entenfamilie
die dort wohnt.
Die Küken wachsen
von Tag zu Tag.
Ich verweile kurz bei Ihnen,
höre zu wie sie fröhlich fiepsen.
Windiger Wind windet wuchtig.
Katapultier´ übern Kopp die Kapuze.
Komm weiter.
Die Agenda meiner Wünsche,
geriert Sich geradlinig
will geradewegs
zu allen Hoffnungen von Heute,
bis ins Morgen hinein.
Doch die Lebenswege,
sie gedeihen nicht geradlinig.
Aber Ganzheitlich.
Auch wenn wir
im präsenten Moment
das Ganze Ausmaß
nicht überblicken können.
Wenn Menschling die Augen
vor Etwas verschließt,
ist es echt schwer geradeauszugehen.
Gerade Gerade zu bleiben auf Geraden Linien.
Wie die Lebenslinien auf Handinnenflächen.
Jede Kurve, jede Gabelung, selbst
jedes Umkehren hat seinen Grund.
Ganzheitlich gedeiht das Sein
und unsere Gedanken darüber:
Nie geradeaus.
#immerliebzueinandersein
beste Grüße,
M.
