Die komische Tragödie welche ich als ureigen
Erleben erlebe schlägt mir auf den Magen.
Ich lass alles bleiben was mich sauer und giftig macht
leb nur noch von Luft , Liebe und Wasser.
Nehm ich mir vor, ab jetzt lebe ich bei mir
lebe wie und wer ich bin.
Muss beweisen dass ich nix beweisen muss,
weder mir noch sonst wem.
Beweise für eine Erkenntnis und eine Veränderung
die ins Leben tritt sind nur im Handeln zu finden,
selbst das Nichthandeln ist Beweis genug
dass der Kopf Sich mental schon gen Wandel schleicht,
doch für gänzlich Ganz ins Wirken
durch den Körper und tätig Tat hat es noch nicht gereicht.
Noch ganz klammheimlich im Willen des Widerwillen heimisch.
Ich kann zufrieden sein, ich reiche mir, unperfekt wie ich bin.
Bin ich genug um Morgen mehr Ich Selbst zu Sein
als ich es heute bin.
Ich brauche nix um Ich zu sein
ganz ohne Beigaben und all das Gedöns.
Endlich reiche ich mir.
Ich reiche mir die Hand
schließe Frieden mit den Aspekten
in mir die ich nicht ertragen kann,
weil ich den Selbsthass nicht mehr tragen kann.
Macht mir Bauchschmerzen
drückt Schultern schwerwiegend nieder
wieder und wieder maskiere ich die düsteren Aspekte in mir
als Dämonen und dunkle Mächte
doch reiße ich ihre Masken nieder
in Nächten in denen das Mondlicht erleuchtend
durch die Wolkendecke plätschert
dann merke Ich
die Macht die sie haben über mich
die hab ich ihnen gegeben.
Ich liege in einem sterilen Kastenhaus
wo Kranke nicht gleich sind
sondern soviel wert wie sie versichern,
eine Schwester schiebt einen Stuhlprobestuhl ins Zimmer.
Ich gesunde das weiß Ich
denn nun bin Ich achtsam
mir gegenüber und reichlich
reiflich reif ich
nun endlich gen Gedeihen
nicht mehr in der Selbstzerstörung
triefenden Treiben.
Im Kastenhaus wird behandelt
nach Kassen von Kasten.
Einiges macht nun mehr Sinn
seitdem ich hier liegend
an farblose Decken starre.
Alle schwächlich mächtigen Männer
in ihren Vereinen, Nationen und Reichen,
die pompös öffentlich Hände die tiefen Staaten,
sie alle Versagen in ihrem gewagten Spielen
von Zuckerbrot und Peitsche, Teile und Herrsche
sie alle die Wahren und die Falschen,
die selbsternannten Propheten und Philosophenkönige,
die Freimaurer Illuminaten, Tyrannen und Aristokraten
haben auch Bauchschmerzen genau wie ich
genau wie alle Menschlinge
deswegen halten sie die Hand unterm Hemd drauf.
Auf Bildern und herrlich herrisch Fotomontagen.
Napoleon war ein kleiner Mann.
Hitler hatte noch nicht mal einen ganzen Bart.
Es gibt noch größere Karren auf denen wir unwissend
in den Dreck fahrend gezogen werden,
an denen waren alle hohen Herren
mit ihren Allmachtfantasien auch nur ein kleines Rad.
Bauchschmerzen hat nur wer gegen etwas strebt
was im tiefsten Innen als wahrhaftig Wahrheit wahrlich angelegt.
Wir sollen nicht töten und teilhaben am Töten
fresse immer noch mein Wienerschnitzel wie nen´ Blöden.
Aus dem Kastenhaus wieder raus in die Kastenstadt
Menschlinge im weißen Kittel verschreiben mir Kapseln
die ich einwerfen soll wie die Genussmittel
die ich vorher in mich reinwarf.
Doch all diese Passagen mit dem eingeschnürten Atmen
die sind nun passe passiert denn heute, heute fang ich an:
Ich lass alles bleiben was mich sauer und giftig macht
leb nur noch von Luft , Liebe und Wasser.
Nehm ich mir vor, ab jetzt lebe ich bei mir
lebe wie und wer ich bin.
#immerliebzueinandersein
beste Grüße,
M.
